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7 Tipps für einen kühlen Kopf während der Schulschließung wegen Corona

Familienalltag - praktische Tipps

​​Schulschließung wegen Corona und in meinen Facebook-Gruppen sammeln wir daher nicht nur Tipps und Links für Lern- und Beschäftigungsideen für die Zeit mit den Kindern zu Hause.

Wir haben auch einen Sammelbeitrag für „nur positive Dinge“ während den „Corona-Wochen“. Wenn du noch nicht in den Gruppen bist, aber gerne Austausch hättest, nutze gerne die Links am Ende des Artikels.

​Du fühlst dich unerwartet plötzlich in eine Situation versetzt, mit der du dich etwas überfordert fühlst?

​​In diesem Beitrag habe ich 7 Tipps zusammengestellt, wie du in dieser dichten Zeit dennoch einen k​ühlen Kopf behältst 😉

​7 Tipps, wie du  während der Schulschließung einen kühlen Kopf behältst

1. Erstelle eine Tagesstruktur und baue viel Zeit für freies Spiel und Erholungszeit ein.

Erstellt eine Tagesstruktur, die euch als Familie dabei hilft, den Alltag gut ablaufen zu lassen, ohne sich gegenseitig zu sehr auf den Schlips zu treten. Wirf gerne einen Blick auf den Tagesablauf meiner Familie >>, den wir erstaunlicherweise auch nach einigen Tagen immer noch so einhalten.

Setzt euch als Familie zusammen und verteilt die Hausarbeit, bestimmt die grobe Struktur für Essenszeiten und Lernphasen und baut genügend Zeiten für Bewegung, Sport und Erholungszeit ein. Besprecht, ob ihr „Familienzeit“ und Alleinzeit in den Plan einbauen möchtet, oder ob ihr da mit dem Flow geht. Vor allem für Eltern, die jetzt ihre Arbeit im Homeoffice erledigen müssen, ist dieser Punkt sehr wichtig. Bei älteren Kindern hilft euch diese Struktur, nicht ständig über „Screentime“ zu streiten, bzw. Konflikte von vorherein zu minimieren.

2. Nimm es mit Humor und bringt euch gegenseitig zum Lachen

Wir alle wissen, dass Kinder sehr viel Bewegung brauchen, nicht nur für gesunden Wachstum, sondern auch um ihre Energie und mögliche Spannungen abzubauen. Aber auch wir Erwachsene brauchen das! Genauso baut Lachen Stresshormone ab und ändert unseren Hormonhaushalt zum Guten.

Nutze die Stress-Buster-Kombi „Bewegung und Lachen“ und macht Tanz-Partys, baut Bewegungsparcours durch die Wohnung, balgt euch mit den Kindern am Teppich, macht Polsterschlachten auch mal am Tag oder nutzt Stoffbälle und sonstige weiche Wurfgegenstände um euch gegenseitig zu „jagen“. Achte dabei auf den feinen Grad, wenn es genug ist, um die Stimmung positiv zu halten. Nutzt die Bewegungsspiele eurer Spielekonsole oder bedient die Suche auf Youtube und Co , wo du sicherlich Passendes für jede Altersgruppe und jede Bewegungsintensität findest. Auch auf unserer Links-Sammlung findest du Ideen>>

7 Tipps für einen kühlen Kop während der Schulschließung aufgrund von Corona

3. Plane jeden Tag „Ich-Zeit“ oder Alleinzeit für alle Familienmitglieder ein

Wir Eltern können nur dann emotional großzügig, ruhig und gelassen sein, wenn unser innerer Tank gefüllt ist. Genauso ist es bei unseren Kindern. Täglich eine bestimmte Alleinzeit oder Zeit für sich selbst einzuplanen, ist daher sehr wichtig, um deinen Körper entspannt zu halten (besonders wenn du dich zu den eher introvertierten Menschen zählst >>).

Du errätst es schon: das ist NICHT die Zeit für Hausarbeit, dafür hast du ja im Tagesablauf idealerweise mit den Kindern schon Zeit eingeplant. Auch online sein oder Handyzeit führt bei vielen nicht zur gewünschten Entspannung. Mach das, was deine Batterien wieder auflädt, höre eine Meditation, mache Yoga oder Entspannungsübungen oder ruhe dich mit den Kindern mit einem Hörbuch aus.

4. Wechsle dich in der Betreuungsphase ab, wenn ihr zu zweit zu Hause seid

Wenn beide Elternteile zu Hause sind, wechselt euch in der Kinderbetreuung ab, sodass ihr beide zu eurem Anteil „konzentrierte Arbeitszeit“ kommt oder Homeoffice-Tätigkeiten erledigen könnt. Auch wenn ihr keine Arbeit von zu Hause erledigen könnt, tut eine Auszeit von der Kinderbetreuung gut.

Wenn du alleinerziehend bist, fahre Haushalt auf ein Minimum herunter. Nutze alle zur Verfügung stehenden Möglichkeiten (Essen liefern lassen, TK-Produkte verwenden...), deine wertvolle Zeit für die Betreuung der Kinder und deine Entspannung zu nutzen.

5. Setze „Medienzeit“ als unterstützendes Tool ein

In diesen unerwarteten und hoch stressigen Zeiten braucht niemand von uns Eltern ein schlechtes Gewissen haben, wenn die Mediennutzung höher ist als im normalen Alltag. Die Spielkonsole als Babysitter? Ich würde sagen, ja. Gerade in Zeiten wo es uns noch nicht mal erlaubt ist auf den Spielplatz zu gehen, und auf jeden Fall, wenn du alleinerziehend bist.

Nutze auch hier einen Plan, indem die Medienzeit ersichtlich und fix eingeplant ist (idealerweise dann, wenn du wichtige Arbeit zu erledigen hast!). Nutze dazu gerne auch alle Online-Ressourcen aus unserer Link-Sammelliste >>

6. ​Bereite dich bewusst auf „Geschwisterkonflikt“ vor…

​Und nütze diese Gelegenheiten, um deine Kinder bei der Emotionsregulation zu unterstützen. Sieh dich dabei selbst als „Emotions-Coach“ und:

  • achte darauf, dass deine Kinder wissen, wie sie ihre eigenen Grenzen sichtbar machen und die Grenzen des anderen einhalten können.
  • hilf ihnen dabei, die eigenen Bedürfnisse zu erkennen und sie dem anderen mitzuteilen, ohne das Gegenüber gleich anzugreifen.
  • beuge Frustrationen und Spannungen vor, indem du jeden Tag „Spezialzeit“ mit jedem Kind alleine verbringst und seien es auch nur 10 Minuten.
  • gib deinem Kind die Möglichkeit, Sorgen und Gefühle auszudrücken, beim gemeinsamen Kuscheln, beim gemeinsamen Spiel oder auch während eines großen Gefühlsausbruchs.

​7. ​Bereite dich auf Reibereien mit deinem Partner/deiner Partnerin vor 😉

​Lagerkoller, angespannte finanzielle Situation und Ängste darüber, wie es weitergehen soll. Wieder ein Riesenstreit zwischen den Kindern, Abmachungen, die nicht eingehaltern werden und zu viel Lärm im ganzen Wohnungsbereich…All das belastet auch die Paarbeziehung. Versucht ein paar Gegenmittel in den Alltag einzubauen, die euch als Elternpaar aus dieser Negativspirale rausholt. Besprecht in einer ruhigen Minute am Abend oder am Morgen, wie es euch geht, was euch Sorgen macht. Macht euch gegenseitig unerwartete Gefälligkeiten, die euch ein Lächeln ins Gesicht zaubern. Fokussiert euch bewusst auf das Gute in diesen Tagen und sprecht das auch laut aus. Wertschätzung und Dankbarkeit übertrumpft Sorge und Angst.

​Weitere hilfreiche Artikel:

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Ich bin Tina Pichler und begleite Familien dabei, ihren Alltag mit Hochsensibilität oder Hochbegabung gut zu meistern. Ich liefere Eltern das nötige Wissen, das sie für einen harmonischen Familienalltag brauchen und das auf lösungsorientierte, nachhaltige und praktisch anwendbare Art​.

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