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Warum du auf die Bedürfnisse achten solltest und das nicht immer gelingt!

Familienalltag - praktische Tipps

​In stressigen Situationen auf die Bedürfnisse zu achten, gelingt uns Erwachsenen nicht immer. In meiner täglichen Arbeit mit Eltern sehe ich immer wieder Missverständnisse und teilweise veraltete Herangehensweisen an bestimmte Familiensituationen, die dann das Ergebnis haben, dass die Kinder ausflippen, dass die Eltern beginnen herumzuschreien, zu drohen, zu schimpfen und das Ganze dann schlussendlich in einen Riesenkampf ausartet.

​​In diesem ​​Video erhältst du 3 wichtige Impulse, um ​mehr auf die Be​dürfnisse zu achten, gerade bei Wutanfällen und starken Gefühlsausbrüchen.

3 wichtige Punkte, um besser auf die Bedürfnisse zu achten

1. Verstehe Gefühlsausbrüche, Wutanfälle, schlechtes Benehmen als Mitteilung ​oder Botschaft!

Das Verhalten in diesen Situationen grundsätzlich als „Mitteilung“ oder Kommunikation zu verstehen, dass bestimmte Bedürfnisse nicht erfüllt sind, und sie nicht gleich als „schlechtes Verhalten“ abzustempeln, ist ein wichtiger Knackpunkt, der dir dabei hilft, auf die Bedürfnisse HINTER dem Verhalten zu blicken.

Oft haben wir Erwachsenen den Blick für die Bedürfnisse verloren und konzentrieren uns nur auf das Symptom, sprich das Verhalten, und reagieren darauf. Wenn wir es aber schaffen, HINTER das Verhalten zu blicken, dann können wir plötzlich auf das Bedürfnis reagieren und die Ursache lösen.

Warum du auf die Bedürfnisse achten solltest und wie dir das gelingt

​​​​​2. Nimm es nicht gleich persönlich!

Das ist ein sehr wichtiger Punkt, wenn wir auf die Bedürfnisse achten wollen. Und auch gleich mit ein Punkt, der vielen Eltern, Erwachsenen, Lehrkräften und Erziehern sehr schwerfällt. Es gibt viele Gründe dafür, warum wir Aussagen oder Verhalten sofort persönlich nehmen oder es als Kritik an uns verstehen - das würde dieses Video sprengen.


Aber viel zu schnell haben wir Aussagen parat, wie „Sie weiß schon, wie sie mich auf die Palme bringen kann“ oder „Er weiß ganz genau, welche Knöpfe er drücken muss, um mich auf die Palme zu bringen“  oder “Das macht er mir zu Fleiß!“.


Wenn du dich auch so schnell triggern lässt vom (vermeintlich) schlechten Benehmen deines Kindes, dann lässt du leider viele tolle Möglichkeiten sausen, auf die eigentlichen Bedürfnisse deines Kindes einzugehen. Viele schlechte Muster werden sich dadurch nur noch mehr verfestigen und wir geben dieses Handlungsmuster an unsere Kinder weiter, die dann ebenso in ähnlichen Situationen alles persönlich nehmen.  Hier findest du meine 10 Schritte, um mit Schimpfen oder Schreien aufzuhören >>


Der erste Schritt kann hier z.B. sein, dass du einfach in solchen Situation NICHT sofort reagierst, nicht sofort antwortest, sondern mal nur tief durchatmest, innerlich versuchst Abstand zu gewinnen und ruhig zu bleiben.

​3. Weißt du, welche Bedürfnisse überhaupt hinter dem Verhalten stecken?


Ein weiterer, sehr wichtiger Punkt, warum es dir in vielen Fällen nicht gelingt, auf die Bedürfnisse zu achten, ist ein ganz einfacher: Du weißt nicht, dass bestimmte ungestillte Bedürfnisse dahinterstecken könnten bzw. welche das sein könnten.


Das ist ein Punkt, den man wirklich viel einfacher lösen kann, als das "Nicht-Persönlich-Nehmen."


  • Kenne ich mich mit der Kindesentwicklung aus, weiß ich, was ich von meinem Kind in welchem Alter, in welcher Phase überhaupt realistischerweise erwarten kann?
  • Besonders, wenn es um sogenannte selbstbestimmte, autonome und willensstarke Kinder geht, haben Erwachsene oft falsche Erwartungen. 
  • Und wenn es um hochsensible, gefühlsstarke, intelligente Kinder geht, gibt es leider noch zu viele Fehlinterpretationen und Falschinformationen.

Und hier ist mein Tipp: Reflektiere, ob du tatsächlich Up-to-date bist und gut genug über die Entwicklung von Kindern Bescheid weißt. Denn das ist essenziell!

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Hallo Geduld! Wutanfälle friedlich begleiten >>
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