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Legasthenie als Talentsignal – von schnellen Denkern und Potenzialentfaltern

Allgemein

Legasthenie als Talentsignal

Legastheniker denken mehr in Bildern (non-verbal) als mit dem Klang von Wörtern. Das geschieht komplexer und schneller als verbales Denken und bleibt daher oft unbewußt.

Sie sind in der Lage, nicht nur ihre bildhaften Vorstellungen, sondern auch selbst erzeugte Sinneseindrücke so lebendig zu erleben, als ob diese Wirklichkeit wären. In dieser Wahrnehmungsverzerrung liegt die Ursache für ihre oft ausgeprägten Fähigkeiten, mit denen sie (meist nicht in der Schule) positiv auffallen.

Das legasthenische Talent kann zur Lernbehinderung werden, wenn Symbole wie Buchstaben, Ziffern, ganze Wörter oder Satzzeichen in ihrem Denken kein Bild erzeugen. Aus der dann einsetzenden Verwirrung resultiert die Fülle der möglichen Fehler wie Auslassung, Vertauschung, Verdrehung, unleserliche Handschrift und vieles mehr.

“Die Legasthenie ist keine physische Krankheit, sondern eine vom Legastheniker erzeugte, geistige Funktionsweise.”

Ronald D. Davis

 

Es gilt, die negativen Seiten der Legasthenie aufzulösen und die besonderen Fähigkeiten zu entfalten!

 

 

Der Vortrag beleuchtet:

  • welche Fähigkeiten an der Wurzel der Legasthenie sitzen
  • warum die typischen Fehler passieren
  • wie die Davis-Methode den besonderen Denk- und Lernstil der Legastheniker würdigt und
  • gerade die Stärken der Betroffenen (ihr Vorstellungsvermögen) nutzt, um ihre
  • Schwächen beim Lesen und Schreiben aufzulösen und
  • das vorhandene Potenzial in schulischen Erfolg und in eine glückliche Entwicklung umzusetzen.

Der wichtigste Aspekt der Davis®-Methode zur Überwindung der Legasthenie liegt in der Beobachtung, dass ein Klang-Symbol – ein Wort – dann zur Desorientierung führt und Fehler verursacht, wenn der Legastheniker kein geistiges Bild mit ihm verbinden kann.

Beate Tiletzek, Davis®-Beraterin bei Legasthenie, Dyskalkulie, AD(H)S und Autismus