fbpx
.st0{fill:#FFFFFF;}

Hochsensible Kinder und ihr emotionales Verhalten 

Was für ein Benehmen! Hochsensible Kinder und ihr emotionales Verhalten

Eltern hochsensibler Kinder 'dürfen' sich von der Gesellschaft im allgemeinen und von der älteren Generation im Besonderen oftmals folgende Vorwürfe anhören:

"Du kannst dem Kind nicht alles durchgehen lassen! Da musst du konsequenter sein, sonst tanzt es dir auf der Nase rum!"

"Das Kind muss lernen, nicht immer gleich loszuheulen oder wütend zu werden, wenn es etwas nicht kriegt!"

"Also wenn der/die JETZT schon so ein Wutzwerg ist, was wird aus ihr/ihm, wenn er/sie erwachsen ist?!"

"Mehr Disziplin, du musst härter durchgreifen - hat dir ja auch nicht geschadet!"


Die Mehrheit der Gesellschaft scheint über diese beiden 'Neuerungen' im Zusammenleben mit Kindern noch nicht gehört zu haben:

1. Bedürfnisorientierte/Bindungsorientierte 'Erziehung'

2. Typische Merkmale einer Menschengruppe, die man als hochsensibel bezeichnet = ca. 20% der Bevölkerung


Anders lässt es sich aus meiner Sicht nicht erklären, warum heutzutage noch immer Ratschläge an Jung-Eltern gegeben werden, die mit einer menschengerechten, mental und psychisch gesunden Kindererziehung wenig zu tun haben.

Umso dankbarer bin ich, wenn eine engagierte Radiojournalistin eines renommierten Rundfunkbetriebes auf mich zukommt und sich dieses Themas annimmt.


Hochsensible Kinder und ihr emotionales Verhalten richtig verstehen

Im Beitrag kommen Eltern hochsensibler Kinder zu Wort. Eltern, oft am Rande des Nervenzusammenbruchs, weil sie die normalen Bedürfnisse hochsensibler Kinder nicht erkennen und daher nicht ausreichend stillen können.

Hochsensible Kinder kann man aber durchaus schon im Babyalter erkennen. Und je mehr sich Eltern hochsensibler Kinder mit diesem Thema befassen, desto einfacher gelingt 'das Dolmetschen' des kritisierten Verhaltens für das Umfeld.

Der Radiobeitrag beleuchtet, wie eine kurze Zündschnur die Familienbeziehungen prägt. Und wie sehr die Gesellschaft diese Familien negativ abstempelt.

Explosiv, anstrengend, gefühlsstark, hochsensibel:

So werden Kinder genannt, die schon bei augenscheinlich geringen Anlässen aus der Haut fahren – und das sehr häufig. Ihre Eltern bringt das leicht in eine Abwärtsspirale aus Überforderung, Selbstzweifel und Rechtfertigungsdruck. Und ans Ende ihrer Kräfte.

In der Regel handelt es sich dabei aber nur um einen Wesenszug, der im Gehirn angelegt ist – keine Störung und keinen Erziehungsfehler. Nicht selten teilt ein Elternteil diese Eigenschaft, was Konflikte potenziell anheizt. Moment hat betroffene Mütter besucht – denn noch immer sind meistens Frauen die Zentralfiguren der emotionalen Entwicklung ihrer Kinder. Sie berichten, was ihnen geholfen hat, den Beziehungsalltag zu beruhigen, ihre Kräfte zu bewahren, die Kinder in ihrer Reifung zu fördern und auch das Positive an dieser Disposition zu entdecken.

Dieser Radio-Beitrag spricht sehr stark die ältere Generation an, die ja noch vielfach in Zeiten aufgewachsen ist, wo man 'absolut nicht auffallen' durfte, sich unbedingt anpassen musste und den Eltern 'ja keine zusätzlichen Scherereien' machen durfte. 

Vielleicht magst du ihn dir gemeinsam mit Oma und Opa, den Schwiegereltern oder anderen Familienmitgliedern anhören, die der 'guten alten Zeit' ein wenig nachtrauern. Und hier findest du einfache Ideen zur Reizregulation für den Alltag oder den Unterricht.

Klicke auf das Bild, um den Radiobeitrag anzuhören - er dauert ca. 20 Minuten.

Copyright: ORF, MOMENT vom 22.11.2022

Mit freundlicher Genehmigung des ORF.
Gestaltung dieses wertvollen Beitrags 💚: Michaela Zehetner

Zugehörige Beiträge:

{"email":"Email address invalid","url":"Website address invalid","required":"Required field missing"}

Du hast ein willensstarkes Kind?

Der Familienalltag kann ganz schön anstrengend sein!
Hole dir meinen gratis 7-Schritte-Fahrplan
für mehr Leichtigkeit.