Ausbildung zum Psychol. Berater/Coach für Hochsensitivität und Hochbegabung

Allgemein

Ausbildung zum Psychologischen Berater/Coach

Das Thema Hochsensibilität wird glücklicherweise immer bekannter. Das ist gut, denn es gibt noch zu viele Menschen, die sich anders, falsch oder unnormal fühlen, ohne zu wissen, dass sie vielleicht der Bevölkerungsgruppe von ca. 15-20% hochsensibler Menschen angehören. Mit dem Zuwachs an Bekanntheit entsteht allerdings oft auch eine wahre Ausblüte an Halbwissen, das sich verbreitet und hartnäckig hält. Hilfesuchende finden sich im immer größer werdenden Angebot an Beratungen und Coachings nicht mehr zurecht.

Eliane Reichardt (auf dem Foto rechts neben mir), die du vielleicht schon von ihrem ersten Buch „Hochsensibel? Wie Sie Ihre Stärken erkennen und Ihr wirkliches Potenzial entfalten“ kennst, hat es sich zur Aufgabe gemacht, einen gewissen Standard für Berater und Coaches in diesem Bereich zu schaffen.

Der nächste Durchgang ihres Ausbildungslehrgangs startet demnächst wieder im Februar 2018. Mehr Info darüber findest du hier.

Ich habe Eliane über die Ausbildung befragt und sie hat mir die folgenden 3 Fragen beantwortet – herzlichen Dank dafür!


Eliane, der nächste Ausbildungsdurchgang ist bereits der 4. – an wen richtet sich die Ausbildung?

Grundsätzlich richtet sich die Ausbildung an alle, die in der Beratung, Betreuung oder Therapie tätig sind oder dies in Zukunft sein wollen und auf wissenschaftlich orientierte Arbeit Wert legen: Berater/Coaches aus allen Fachbereichen, Lehrer, Erzieher und sonstige pädagogische und soziale Berufe, Lern-, Ergo-, Physiotherapeuten und Logopäden, durchaus aber auch an Psychologen und Ärzte. Die einzigen Voraussetzungen sind die eigene Hochsensitivität/Hochbegabung und ein Mindestalter von 30 Jahren, was in bestimmten Fällen auf 25 herabgesetzt werden kann.

Was hat dich dazu bewogen, eine so intensive Ausbildung wie diese, auf die Beine zu stellen?

Zum einen möchte ich Hilfesuchenden fachlich fundierte Beratung/Coaching zur Verfügung stellen, die bisher nicht vorhandene, aber dringend notwendige Standards erfüllt. Zum anderen sehe ich der zunehmenden und oft vorschnellen Pathologisierung von Menschen, insbesondere von Kindern mit großer Sorge entgegen. Dabei handelt es sich in vielen Fällen um ganz normale Hochsensitive/Hochbegabte, die keiner Therapie, sondern lediglich umfassender Aufklärung und vielleicht etwas Anleitung benötigen.

Ich wünsche mir, dass mehr Menschen den Blick für das Normale wieder erlangen, denn das umfasst eine wesentlich breitere Palette, als es die immer enger werdende Norm zulässt. Ich nenne das gern „den Blick aus der Perspektive des gesunden Menschenverstands schärfen“. Es ist mir wichtig, Vielfalt zu erkennen, erhalten und gezielt und bewusst zu fördern.

Wie geht es nach der Ausbildung weiter? Sind die Absolventen in ein fachliches Netzwerk eingebunden?

Ja. Mit der erfolgreichen Beendigung der Ausbildung ist ein gemeinsamer Standard entstanden, der natürlich auch beibehalten werden soll. Zum einen gibt es zukünftigen Klienten die Sicherheit, bei jedem einzelnen der Berater jederzeit fachlich fundiert begleitet zu werden.
Zum anderen bedeutet der enge Kontakt der Berater zueinander gegenseitige Hilfestellung (z. B. Supervision) und durch den Austausch auch eine weitere gemeinsame berufliche Entwicklung. Das ist mir sehr wichtig.
Unser Netzwerk erweitert die Möglichkeiten für jeden Einzelnen und für uns als Gemeinschaft und bündelt unsere Kräfte. So können wir unserer gemeinsamen Vision besser und schneller näher kommen.


Kannst du dir vorstellen in diesem Bereich als Berater/Coach tätig zu werden?

Als Absolventin dieser Ausbildung möchte ich sie gerne jeder/jedem wärmstens empfehlen. Mein Feedback direkt nach der Ausbildung findest auf Elianes Webseite, wo du natürlich alle weiteren Infos zu Ablauf und den Kosten bekommst.

Übrigens: Eliane schreibt bereits an ihrem zweiten Buch, welches im Frühling 2018 erscheinen wird und auch dazu werde ich Eliane in Kürze interviewen 😉

 


 

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